Schneesportlager Frühlingsferien 2026

Autor Roman Stalder

Datum 01.05.2026

In der Rückschau erscheint es mir, als wäre ich am Ostersonntag aus den Feiertagen in einen ganz anderen Film gesogen worden. Schneesportlager. Und am Samstag darauf, komme ich zuhause an und es ist, wie wenn man nach der Frühvorstellung wieder vor dem Kino steht, und etwas desorientiert in die Sonne blinzelt. Ob es den Kindern und Jugendlichen auch so geht?

Wir reisten mit dem Zug ins Engadin. Unterwegs stiegen Schüler:innen zu, bis unsere Gruppe vollständig, 47 Personen, in Samedan aus dem Zug stiegen. Erstmals kamen auch zwei Schüler:innen der TASO Sehen mit ins Schneesportlager. Im Lagerhaus erwarteten uns die früh Angereisten, die das Haus vorbereitet und das Znacht gekocht hatten. Es folgte  ein dichtes Abendprogramm mit vielen Informationen, gegenseitigem Kennenlernen und Spielen. Wir waren ein bunt gemischtes Team. Viel Routine, aber auch Rückkehrer:innen, neue Leiter:innen und Jahrespraktikantinnen.

Die erste Nacht war unruhig. Aber nicht wegen unseren Schüler:innen. Die Nachbarn hatten eine Osterparty und waren bis 02:30 Uhr zu hören. Naja, einmal Lärmbelästigung andersherum schien mir fair.

Um 07:30 Uhr wollten wir die Schüler:innen wecken. Am ersten Morgen herrschte zu dieser Zeit aber schon viel Betrieb. Manche waren zeitlich nicht orientiert, da die Handys über Nacht nicht in den Zimmern, sondern im Leiter:innenbüro waren.

Frühstücken, abwaschen, anziehen und dann ab auf den Bus in Richtung Skigebiet. Am Mittag trafen sich alle Lagerteilnehmer:innen in der Mittelstation zum Essen. Wir haben Sandwiches mitgebracht, rasteten und stärkten uns für den Nachmittag. Die Sonne schien und hatte schon viel Kraft. In Leistungsgruppen versuchten wir für alle ein Tempo und Unterrichtsinhalte zu finden, die passen. Gegen 16:30 Uhr kehrten wir zurück im Haus, duschten, pflegten kleinere Blessuren und hatten etwas Freizeit, bis es um 18.30 Uhr Znacht gab. Nach dem Znacht machten alle ihre Ämtli und trafen sich danach zum Abendprogramm. Unter dem Motto „Let the Games Begin!“ haben die Praktikant:innen ein tolles Programm entworfen. Montag, Dienstag und Donnerstag gab es diverse Aufgaben, Spiele und Rätsel unter dem Lagermotto, die in bunt gemischten Gruppen gelöst wurden. Am Mittwoch war Film- und Spieleabend. Pingpongtisch und Töggelikasten machten die vertrauten Geräusche.

Nun glichen sich die Tage, eine gewisse Routine stellte sich ein, eine gewisse Müdigkeit auch. Die Morgen wurden ruhiger. Kulinarisch aber hatten wir Abwechslung. Das Küchenteam tischte Abend für Abend Köstlichkeiten mit Liebe zum Detail auf.

Am Donnerstag präsentierten die Gruppen ihre Plakate und Produktionen aus der Woche.

Das Verletzungsglück hielt an bis am Mittwoch. Am Donnerstag brach sich eine Schülerin den Arm. Sie blieb trotzdem bis zum Lagerende, um die Stimmung und die Gesellschaft zu geniessen. Jede Verletzung ist eine zu viel. Bei 260 Schneesporttagen (alle Teilnehmer:innen und Leiter:innen) ist es doch insgesamt keine schlechte Bilanz.

Am Freitag war das Wetter erstmals etwas bewölkt mit wenig Schneefall am Nachmittag. Die Gruppen wurden neu gemischt. „Fahren mit Freunden“ war angesagt und so konnten sich die Gruppen über Niveaus und Schneesportgeräte hinweg neu mischen. Am Abend gab die Prämierung der Leistungen der Woche und Preise für die Sieger:innen, die Letzten und alle dazwischen. Danach gute Stimmung in der Disco.

Der Samstag war ein Arbeits- und Reisetag. Packen, Haus putzen, Heimreisen und Tschüss sagen. Schön, wart ihr dabei, einen schönen Frühling und schöne Ferien!

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